Dies ist ein kleiner Stockholmguide, nun kenne ich mich also auch dort aus.
Wo man wohnen kann
Der Ort an den wir immer wieder zurück gekehrt sind war die
Lodge32, im Stadtteil Kungsholmen. Ein netter Ort, wenn man günstig unterkommen will und kein Problem damit hat, sein Zimmer und seinen Schlaf mit fremden Menschen zu teilen. Das Hostel liegt sehr zentral, bis zum Schloss läuft man ca. 20 Minuten, um die Ecke liegt eine U-Bahn Station und eine Bushaltestelle ist auch in der Nähe.
Genauso wie ein Supermarkt (ICA), eine Apotheke, Cafés, Restaurants und andere Geschäfte. Fragt man an der Rezeption, erklären die einem bestimmt auch den relativ kurzen Weg zu Lidl, da gibts Lebensmittel zum günstigsten Preis.
Wir haben nur sehr wenig Geld für Essen ausgegeben, da man im Hostel kochen kann und das haben wir genutzt. Es gibt 2 große Kühlschränke, 2 Miktowellen und eine Induktionskochplatte. Außerdem gibt es in jedem Raum gratis W-Lan und die Möglichkeit gratis an Hosteleigenen Pcs zu surfen.
Fortbewegung
Ich werde Stockholm immer als die Stadt in Erinnerung behalten, in der ich zu allem zu Fuß hin gegangen bin. Ich und meine Schwester haben nicht einmal einen Bus oder die U-Bahn genutzt, sondern sind überall hin gelaufen. Zum Schluss wünschte ich mir, ich hätte meine Joggingschuhe und nicht meine Vans dabei.
Mit einem Stadtplan bewaffnet und der Hilfe von google maps konnten wir uns gut orientieren.
Aber abgesehen davon kann man diese Stadt wirklich gut zu Fuß erkunden, man kommt überall an und sieht viel mehr von der Stadt, ihren Menschen und Häusern.
Das Nahverkehrssystem ist vermutlich gut, aber dazu kann ich nichts sagen. Noch nicht einmal, wie teuer eine Fahrt ist.
Das gibt es zu sehen
Am Tag unserer Ankunft haben wir gleich eine Touristen-Information gestürmt und uns mit gratis Stadtplänen und Flyern zu Sehenswürdigkeiten und Museen ausgerüstet.
Museen
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| Stadtmuseum |
In Stockholm gibt es einige Museen mit gratis Eintritt und die wollten wir uns alles ansehen. Wir haben es ins
Stadtmuseum und ins
Mittelaltermuseum geschafft. Vor allem das Stadtmuseum war Kinderfreundlich, mit Ausstellungskästen und Fenstern auch auf Kinderhöhe. Im Mittelaltermuseum kann man den letzten erhaltenen Rest der historischen Stadtmauer sehen.
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| Stadtmuseum |
Ich wollte auch noch ins Tanzmuseum, aber alle Museen mit Gratis-Eintritt haben Montags geschlossen. Das wusste ich nicht und so standen wir vor verschlossenen Türen. Meine Schwester wollten auch noch ins
Spielzeugmuseum, also sind wir hin marschiert.
Aber der Eintritt lohnt sich nicht, es sei denn man steht auf eine große Sammlung alter Spielzeuge in Vitrinen darpiert. Das Museum teilt sich allerdings die Räumlichkeiten mit dem Straßenbahnmuseum, da kann man sich in alte Busse setzen oder einen U-Bahn Simulator ausprobieren.
Skansen
Der Skansen ist eine Mischung aus Zoo und Freilichtmuseum. Hier gibts es nordisches Tiere, wie Bären und Wölfe, zu sehen, aber auch historische Gebäude die aus ganz Schweden stammen. An ihrem ursprünglichen Standort wurden diese ab- und im Skansen wieder aufgebaut.
Man kann diese Häuser betreten und altes Handwerk begutachten oder mit den "Einwohnern" dieser Häuser ins Gespräch kommen.
Gebäude
Besonders in der Altstadt gibt es einige Gebäude die man sehen sollte. Zum Beispiel das königliche Schloss. Wer darauf setzt vom König zum Tee eingeladen zu werden hat aber, so wie wir, schlechte Chancen. Dann gibt es noch die deutsche Kirche, die sehr schöne Fenster hat, und vllt noch das Parlament.
Eigentlich braucht man jedoch blos durch die engen Straßen der Altstadt zu schlendern und stößt so auf alte Gebäude und Souvenirläden.
Das alte Rathaus ist vllt auch noch erwähnenswert, dies liegt in der Nähe des Hostels und ist ein guter Orientierungspunkt.
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| das alte Rathaus |
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| das königliche Schloss |
Shoppen bis zum Umfallen
Shoppen kann man in Sockholm gut, vor allem wenn man mit mehr als auf 10 Kilo begrenztem Handgepäck reist.
Drottningsgatan
Hier findet man Läden wie Lindex, Cubus, Carlings, Ålens und so weiter. Für Fans von Vintage und Second Hand empfehle ich die gesamte Straße hinauf zu laufen, bis auf der linken Seite, etwas unscheinbar, eine der drei
Beyond Retro Filialen auftaucht. Der Laden ist groß und ich war wohl 2 Stunden drin, bis ich mich für ein rotes Kleid entscheiden konnte.
Monki, in der Regeringsgatan, sollte man auch nicht verpassen.
NK
Ein
Kaufhaus mit Geschichte, es gehört zu den ältesten im Lande und hier gibt es moderne schwedische Labels wie Acne oder Fillipa K und vieles mehr.
Altstadt
Der Ort für Souvenirs und schwedisches Essen. Überschwemmt mit gewöhnlichen Touristen, Cruisetouristen und Japanern.
Södermalm
Wenn man dieses Viertel nicht auf Anhieb findet, fragt man nach dem Weg nach "Söder". So wird das aktuelle Szeneviertel Stockholms umgangssprachlich genannt.
Hier ist man nun meist unter Schweden, Touristen verlaufen sich (noch) selten hier her. Es gibts viele Restaurants, Boutiquen und Galerien. Wer Abends was erleben will, kommt zum Ausgehen auch hier her.
Es ist nicht das schönste Viertel, aber das Heim einer alternativen Szene und mit kleinen Parks gespickt.
Essen
In Schweden ist man Mittags nur eine Kleinigkeiten und gegen späten Nachmittag das was wir in Deutschland als Mittagessen verstehen.
Deswegen darf man sich nicht wundern, wenn das einem als "Lunch" angeboten wird eine eher kleine Portion ist.
Fika
Was mir besonders gefällt ist das, was die Schweden "fika" nennen. Das ist nichts unanständiges, wie vor allem von Deutschen immer wider fälschlicher Weise angenommen wird.
Hierbei handelt es sich um etwas das man als "gemütliches Kaffetrinken im Café mit einem Stück Kuchen" bezeichnen könnte und es zieht sich unter Umständen über einige Stunden hin.
In Schweden darf man meist so lange im Café sitzen wie man will, und wer weiß, vllt brauch man die Zeit auch um all die verschieden Kuchen, Törtchen und anderes zu probieren.
Good to know
Stockholm: Hauptstadt und größte Stadt Schwedens
So kommt man hin: Ryanair ab Bremen für ca. 30 € (wenn man schlau bucht)
Hier kommt man unter: Lodge32, ab 200 SEK pro Nacht
Das sollte man tun: Nachts durch die Stadt spazieren.
Das sollte man nicht tun: Darauf hoffen irgendwo eine gratis Toilette zu finden (nur bei "Max" und in Museen).
Der günstigste und gleichzeitig beste Coffee to go: Bei Seven Eleven, großer Becher für 20 SEK
Der schlechteste Coffee to go: Bei Max, einer FastFood Kette. Lauwarme braune Ekelbrühe in Minibecher für 10 SEK.